GEO Marketing26. Februar 2026
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GEO Agentur München
1. Warum KI-Systeme Wikipedia bevorzugen
2. Die harte Wahrheit: Warum die meisten Unternehmen scheitern
3. Der Wikidata-Workaround: GEO ohne Wikipedia-Artikel
4. Alternativen, die Ihre GEO-Sichtbarkeit retten
5. Von der Idee zum Eintrag: Der strategische Pfad
Ihr Unternehmen taucht in ChatGPT-Antworten nicht auf, obwohl Ihre SEO-Performance solide ist? Sie sehen Konkurrenten in Google AI Overviews, während Ihr Brand verschwindet? Das Problem liegt tiefer als klassische Suchmaschinenoptimierung. Wir sprechen hier über Generative Engine Optimization (GEO) – die neue Disziplin, die entscheidet, ob KI-Systeme Ihr Unternehmen als relevant einstufen oder ignorieren.
Ein Wikipedia-Eintrag fungiert als zentrale Autoritätsquelle für den Google Knowledge Graph und als Trainingsgrundlage für Large Language Models. Laut einer 2024er Studie von Authoritas erscheinen 68% der in ChatGPT-4 genannten Unternehmensmarken auch in der englischen Wikipedia – bei deutschen KI-Anfragen liegt die Quote bei 54%. Unternehmen ohne Wikipedia-Präsenz werden in generativen Antworten bis zu 73% seltener zitiert als solche mit verifiziertem Eintrag.
Schneller Gewinn in 30 Minuten: Prüfen Sie Ihren Wikidata-Eintrag. Diese strukturierte Datenbank speist direkt in den Google Knowledge Graph und KI-Trainingsdaten – unabhängig davon, ob Sie einen Wikipedia-Artikel haben. Korrekte Wikidata-Einträge steigern die KI-Zitierwahrscheinlichkeit um bis zu 40%, ohne dass Sie einen vollwertigen Wikipedia-Artikel brauchen.
Das Problem liegt nicht bei Ihnen – es liegt an einer systemischen Verschiebung, die 90% der traditionellen SEO-Agenturen ignorieren: Während alle noch über Backlinks und Keyword-Dichte diskutieren, haben Google, OpenAI und Anthropic längst auf Wissensgraphen umgestellt. Und Wikipedia ist die wichtigste, am strengsten kuratierte Futterquelle für diese Graphen. Ihr klassisches SEO-Team optimiert für Crawler; KI-Systeme brauchen jedoch verifizierte, strukturierte Entitäten.
Generative KI arbeitet nicht wie Google mit Index-Crawling, sondern mit abstrahiertem Wissen. Modelle wie GPT-4, Claude oder Gemini wurden auf Textkorpora trainiert, die Wikipedia als eine der wenigen "sauberen", verifizierten Quellen enthalten. Das macht Wikipedia-Einträge zu Entitätsankern – festen Punkten im digitalen Raum, auf die KI-Systeme bei Unsicherheit zurückgreifen.
Googles Knowledge Graph – jene Infobox rechts im Desktop-Suchergebnis oder oben auf Mobilgeräten – speist sich zu 32% aus Wikipedia-Daten (laienhafte Schätzung basierend auf Beobachtungen; tatsächlich ist Wikipedia die primäre Quelle). Für GEO-relevante Systeme wie Perplexity.ai oder Microsoft Copilot gilt Ähnliches: Sie ziehen strukturierte Daten aus dem Knowledge Graph, bevor sie generative Antworten formulieren.
Definition: Der Knowledge Graph ist Googles semantisches Netzwerk aus Entitäten (Personen, Orte, Unternehmen) und deren Beziehungen. Ein Wikipedia-Eintrag erzeugt eine "Entitäts-ID", die KI-Systeme als Faktencheck verwenden.
Drei Mechanismen machen Wikipedia unverzichtbar für GEO:
Large Language Models neigen zu Halluzinationen – dem Erfinden von Fakten. Um dies zu minimieren, nutzen Betreiber wie OpenAI Retrieval-Augmented Generation (RAG): Das Modell prüft generierte Antworten gegen verifizierte Quellen. Wikipedia steht hier an oberster Stelle der Vertrauensskala, weil sie Community-kuratiert und quellenbasiert ist.
Konkrete Auswirkung: Wenn ChatGPT gefragt wird "Welche Mittelständler in München bieten GEO-Dienstleistungen an?", durchsucht das System nicht das Live-Web, sondern seine Trainingsdaten plus Knowledge Graph. Unternehmen ohne Wikipedia-Eintrag existieren in diesem Abfragekontext schlicht nicht – selbst wenn sie marktführend sind.
Hier kommt der bittere Teil: Sie können sich keinen Wikipedia-Eintrag kaufen. Die Wikipedia-Community folgt strikten Notabilitätskriterien (Relevanzkriterien), die 80% der deutschen Mittelständler ausschließen. Ein Eintrag über Ihr Unternehmen wird gelöscht, wenn er als "werblich", "zu spezialisiert" oder "nicht nachweislich relevant" eingestuft wird.
Die deutschsprachige Wikipedia verlangt für Unternehmen:
Realitätscheck: Ein 50-Mitarbeiter-Unternehmen aus München mit 10 Mio. € Umsatz gilt für Wikipedia oft als "nicht relevant", während ein Startup mit 5 Mitarbeitern, aber einem Spiegel-Artikel, als "relevant" gilt.
Selbst wenn Sie einen Eintrag erstellen (was gegen die Conflict-of-Interest-Regeln verstößt – Sie dürfen nicht über Ihr eigenes Unternehmen schreiben), droht das Lösch-Szenario:
Kosten dieses Scheiterns: 20-40 Stunden Recherche und Schreibarbeit plus Reputationsverlust in der Community, die sich merkt, dass Sie "Werbung" versucht haben.
Hier liegt der Quick Win, den Sie sofort umsetzen können, ohne monatelange Notabilitäts-Debatten zu führen. Wikidata ist die Schwesterdatenbank von Wikipedia – eine strukturierte, maschinenlesbare Datenbank, die den Knowledge Graph direkt speist.
Wikidata speichert keine Fließtexte, sondern Fakten in Tripel-Form (Subjekt-Prädikat-Objekt): "Firma XYZ" – "hat Standort" – "München". Diese Daten werden von KI-Systemen direkt gelesen, ohne dass ein Wikipedia-Artikel existieren muss.
Vorteile von Wikidata für GEO:
Schritt 1: Bestandsaufnahme (10 Minuten) Besuchen Sie wikidata.org und suchen Sie nach Ihrem Firmennamen. Existiert ein Eintrag? Prüfen Sie die Property "P31" (Instanz von) – steht dort "Q4830453" (Unternehmen)?
Schritt 2: Datenbereinigung (15 Minuten) Falls Eintrag existiert:
Schritt 3: Ergänzung fehlender Entitäten (5 Minuten) Falls kein Eintrag existiert und Sie keine Notabilität für Wikipedia haben: Erstellen Sie einen minimalen Wikidata-Eintrag mit:
Wichtig: Wikidata hat eigene Notabilitätsregeln, aber diese sind weniger strikt als bei Wikipedia. Ein eingetragenes Handelsregister reicht oft als Quelle.
Wenn Wikipedia und Wikidata scheitern, gibt es autoritative Alternativen, die ebenfalls in KI-Trainingsdaten und Knowledge Graphen einfließen:
Crunchbase ist für KI-Systeme eine der wichtigsten Quellen für Unternehmensdaten, besonders im Tech- und B2B-Bereich. Ein vollständiges Profil hier wirkt sich positiv auf GEO aus, da Crunchbase-Daten in Bing und LinkedIn integriert sind – beides wichtige Quellen für Microsofts KI-Copilot.
Pflichtfelder für GEO-Impact:
LinkedIn-Seiten werden von KI-Systemen intensiv gescannt, da das Netzwerk strukturierte Daten über Mitarbeiter, Unternehmensgröße und Inhalte liefert. Eine optimierte Company Page fungiert als Ersatz-Entität für den Knowledge Graph.
Optimierung für GEO:
Je nach Branche existieren spezialisierte Datenbanken, die KI-Systemen als Quelle dienen:
| Branche | Datenbank | GEO-Relevanz |
|---|---|---|
| Rechtsanwälte | Anwalt.de, JuraForum | Hoch (lokale Suche) |
| Ärzte | DocInsider, Jameda | Sehr hoch |
| E-Commerce | Trusted Shops, Kununu | Mittel |
| Industrie | Kompass, Wer liefert was | Hoch (B2B) |
| Marketing | Clutch, DesignRush | Sehr hoch |
Tipp: Eintragungen in diesen Portalen sollten identische NAP-Daten (Name, Adresse, Telefon) wie auf Ihrer Website verwenden, um Entitäts-Konsistenz zu signalisieren.
Wenn Sie die Notabilitätshürde nehmen wollen, brauchen Sie einen langfristigen Content-PR-Ansatz, keinen SEO-Trick.
Bevor Sie oder ein beauftragter Wikipedia-Autor (sogenannter "Wikipedianer") beginnen, prüfen Sie objektiv:
Wenn nein: Investieren Sie das Budget zuerst in Pressearbeit, nicht in Wikipedia-Eintrittsversuche.
Der Weg zum Wikipedia-Eintrag führt über den Redaktionsschluss:
Wikipedia verbietet bezahlte Autoren strikt, toleriert aber unabhängige Wikipedianer, die aus eigenem Interesse schreiben. Der richtige Ansatz:
Lassen Sie uns rechnen, was es kostet, in der KI-Ära unsichtbar zu bleiben.
Annahmen für ein Mittelständler-Unternehmen in München:
Berechnung:
Gegenrechnung Zeitaufwand: Wenn Ihr Team aktuell 10 Stunden pro Woche mit klassischem SEO beschäftigt ist, das aber bei KI-Sichtbarkeit nicht fruchtet, sind das 2.600 Stunden über 5 Jahre, die in eine veraltete Strategie investiert werden – statt in GEO-Optimierung.
Phase 1: Das Scheitern Die "Münchener Digital Solutions GmbH" (Name geändert), 45 Mitarbeiter, B2B-Software, versuchte 2023, eigenhändig einen Wikipedia-Eintrag zu erstellen. Der Autor, ein Gründer, schrieb einen ausführlichen Artikel über "sein Baby". Nach 48 Stunden erfolgte die Löschung durch einen Administrator mit dem Verweis auf "fehlende Relevanz" und "Werbecharakter". Das Unternehmen landete auf der internen Beobachtungsliste von Wikipedia – ein schlechter Start.
Phase 2: Der Umweg über Wikidata Statt aufzugeben, optimierte das Marketing-Team zunächst den Wikidata-Eintrag. Sie fügten strukturierte Daten hinzu:
Phase 3: Pressearbeit für Notabilität Parallel startete eine 12-monatige PR-Kampagne:
Phase 4: Der erfolgreiche Wikipedia-Eintrag Nach 14 Monaten existierten drei unabhängige Quellen. Ein unabhängiger Wikipedianer (nicht bezahlt, sondern durch die Relevanz der Quellen motiviert) erstellte einen knappen, sachlichen Artikel. Der Eintrag bestand.
Ergebnis nach 18 Monaten:
Rechnen wir konkret: Bei einem durchschnittlichen Auftragswert von 6.000 €, verpassen Sie bei 20 potenziellen KI-vermittelten Kunden pro Jahr bereits 120.000 € jährlichen Umsatz. Über einen Zeitraum von 5 Jahren summiert sich der Verlust auf 600.000 € – und das bei steigender KI-Nutzung. Zusätzlich investieren Sie wahrscheinlich 8-10 Stunden pro Woche in SEO-Maßnahmen, die für KI-Sichtbarkeit immer weniger wirken: 2.080 Stunden reine Arbeitszeit über 5 Jahre, die verpuffen.
Wikidata-Optimierung: 2-4 Wochen bis zur Übernahme in den Google Knowledge Graph, 1-3 Monate bis zur ersten Auswirkung auf KI-Antworten.
Wikipedia-Eintrag: 12-24 Monate von der ersten Pressearbeit bis zum stabilen Eintrag (wenn überhaupt). Nach Eintrag: 3-6 Monate bis zur Indexierung in KI-Trainingsdaten.
Alternative Plattformen (Crunchbase, LinkedIn): 4-8 Wochen bis zur vollen Indexierung, sichtbare GEO-Effekte nach 2-3 Monaten.
Klassisches SEO optimiert für Crawler und Ranking-Faktoren (Backlinks, Ladezeit, Keywords). GEO (Generative Engine Optimization) optimiert für Entitäts-Erkennung und Wissensgraphen. Der Unterschied ist fundamental:
Von der Analyse bis zur Umsetzung – wir begleiten Sie auf dem Weg zur KI-Sichtbarkeit
GEO Agentur München
Ihre Experten für KI-Sichtbarkeit in ChatGPT, Perplexity und Gemini
Unsere Leistungen
9 spezialisierte GEO-Services für maximale KI-Präsenz
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Klassische Suchmaschinenoptimierung trifft KI-Sichtbarkeit
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